BoSonar
Start Cloud-Abschaltung FAQ Anleitung Beta-Programm Download
🌐 EN DE FR ES

Anleitung

Kurze Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die wichtigsten BoSonar-Funktionen.

Preset-Tasten belegen

Die sechs Tasten am Lautsprecher und die zwölf Plätze in BoSonar lassen sich mit Streams ebenso belegen wie mit Musik vom Medienserver. Dafür gibt es drei Wege — alle führen zum selben Ergebnis.

  1. Am Lautsprecher: Während etwas läuft, das über BoSonar gestartet wurde, die gewünschte Preset-Taste am Gerät drei Sekunden gedrückt halten. Das funktioniert im nativen Modus — für Streams wie für Musik vom Medienserver, nicht jedoch für Audio, das per DLNA abgespielt wird.
  2. In BoSonar: Dasselbe geht unter „Aktuelle Wiedergabe“ — dort die gewünschte Preset-Kachel drei Sekunden gedrückt halten, ohne zum Lautsprecher zu gehen.
  3. Aus einer Liste heraus: Überall, wo das Speichern-Symbol steht — beim Durchsuchen eines Medienservers ebenso wie in der Liste der eigenen Streams — lässt sich der Eintrag direkt auf einen Preset-Platz legen.

Gut zu wissen: Reagieren die Tasten am Gerät nicht, arbeitet der Lautsprecher womöglich im DLNA-Modus. Dann in den Geräteeinstellungen den „Streaming-Modus“ auf „Nativ“ stellen — und falls das nicht genügt, hilft der Device Doktor weiter (siehe unten).

Nativen Modus wiederherstellen (Device Doktor)

Der native Modus ist erforderlich, um die physischen Preset-Tasten am Gerät zu nutzen. Geht er nach der Cloud-Abschaltung verloren, stellt ihn der Device Doktor wieder her.

  1. Gehe in BoSonar zu Einstellungen → Device Doktor und tippe auf „Öffnen“.
  2. Wähle den SoundTouch-Lautsprecher, der den nativen Modus verloren hat — er hat einen „Wiederherstellen“-Button. Tippe darauf.
  3. Warte etwa 2 Minuten.

Lautsprecher, die bereits im nativen Modus sind, haben keinen Wiederherstellen-Button.

Gut zu wissen: Das läuft im Hintergrund weiter. Sobald gestartet, kannst Du das Fenster schließen (nur nicht die App) und dasselbe parallel an weiteren Lautsprechern machen.

Multiroom-Gruppe erstellen

Mehrere Lautsprecher spielen dasselbe, synchron in verschiedenen Räumen. Das Anlegen dauert einen Wimpernschlag:

In der Geräteliste einen Lautsprecher kurz antippen und halten, dann auf einen anderen Lautsprecher ziehen und loslassen — fertig. Steht ein Gerät noch im Standby, muss es nicht vorher eingeschaltet werden: BoSonar fragt nach und erledigt das gleich mit.

Gut zu wissen: Jedes Gerät behält dabei seine eigenen Presets. Wird ein Preset ausgelöst, spielt er auf der ganzen Gruppe — die Tasten am einzelnen Lautsprecher steuern also das gesamte Ensemble.

Stereo-Paar erstellen (SoundTouch 10 Lautsprecher)

  1. Tippe und halte einen SoundTouch-10-Lautsprecher und zieh ihn auf einen anderen SoundTouch 10 Lautsprecher.
  2. Wenn BoSonar fragt, ob eine Multiroom-Gruppe oder ein Stereo-Paar erstellt werden soll, wähle Stereo-Paar.
  3. Lege fest, welcher Lautsprecher der linke und welcher der rechte Kanal ist.
  4. Bestätige und warte bis zu 2 Minuten.

Gut zu wissen: Auch das Anlegen von SoundTouch 10-Stereopaaren läuft im Hintergrund weiter. Nach dem Bestätigen kannst Du das Fenster schließen (ohne die App zu schließen) und weitermachen — Du kannst sogar weitere Lautsprecher parallel paaren.

Medienserver einrichten und durchsuchen

Musik, die auf einem NAS oder einem Medienserver im eigenen Netzwerk liegt, lässt sich direkt auf den SoundTouch-Lautsprechern abspielen. Damit ein Lautsprecher den Server kennt, wird er einmalig als Quelle eingerichtet.

  1. In BoSonar zu Einstellungen → „Medienserver konfigurieren“ gehen.
  2. Lautsprecher und Medienserver auswählen und „Konfiguration durchführen“ wählen. Das Gerät startet dabei neu — das dauert bis zu 90 Sekunden.
  3. Danach steht der Server am Gerät als Quelle bereit: auswählen, durchblättern, und Alben oder einzelne Titel mit einem Tipp starten.

Gut zu wissen: Nicht jeder Medienserver verträgt sich mit der Umsetzung in den SoundTouch-Geräten — gute Erfahrungen haben wir mit MinimServer, Twonky, Synology und Windows Media Player gemacht. Und wer beim Durchblättern auf Bilderordner stößt: Die Bilder darin lassen sich antippen und in voller Größe ansehen, mit den Pfeilen quer durch den ganzen Ordner.

Geräteeinstellungen ändern

Vieles, was am Lautsprecher selbst nicht einstellbar ist, lässt sich in BoSonar ändern — über „Geräteeinstellungen“ beim jeweiligen Gerät. Dort wird auch umbenannt, einzelne Lautsprecher ebenso wie Stereo-Paare.

Welche Einstellungen erscheinen, hängt vom Gerät ab; BoSonar zeigt jeweils das, was der Lautsprecher selbst meldet. Ein paar gerätetypische Beispiele: bei der Soundbar 300 Bass und Höhen getrennt sowie Center- und Surround-Lautsprecher, bei anderen Lautsprechern die Bass-Reduktion, bei den Lautsprechern SoundTouch 20, 30 und Portable die Uhrzeit-Anzeige samt Zeitformat. Was Dein Gerät sonst noch kann, steht auf seiner eigenen Einstellungsseite.

Gut zu wissen: Hier sitzt auch der „Streaming-Modus“ — die Umschaltung zwischen „Nativ“ und „DLNA“, von der abhängt, ob die physischen Preset-Tasten am Gerät funktionieren. Lässt sich „Nativ“ hier nicht auswählen, hilft der Device Doktor weiter (siehe oben).

Ohne Lautsprecher hören (Direkt-Wiedergabe)

BoSonar braucht keinen SoundTouch Lautsprecher, um Musik abzuspielen. In der Geräteliste steht neben den Lautsprechern die Karte „Direkt-Wiedergabe“ — sie spielt auf dem Gerät, auf dem BoSonar gerade läuft.

Die Karte lässt sich behandeln wie einen Lautsprecher: Streams starten, Preset-Plätze belegen, Wiedergabe steuern. Wo sie in der Liste erscheint — vor oder nach den Lautsprechern — wird in den Einstellungen festgelegt.

Gut zu wissen: Die Direkt-Wiedergabe läuft auch im Mobilfunknetz — unterwegs, ganz ohne Lautsprecher in Reichweite.

Streams vom Sender übernehmen

BoSonar bringt keinen Senderkatalog mit — Dein Bestand gehört Dir, und Du legst ihn selbst an. Viele Sender veröffentlichen ihre Stream-Adressen ausdrücklich für eigene Player. Der Bayerische Rundfunk führt sie zum Beispiel unter „Adressen der BR Livestreams“ auf und schreibt dazu, sie seien für alle gedacht, „die eigene Player nutzen oder Listen führen“. Viele Sender — auch in anderen Ländern — handhaben das ähnlich; es lohnt sich, danach zu suchen.

  1. Auf der Website des Senders nach „Livestream“, „Webradio-Adressen“ oder „Stream-URL“ suchen — oft unter Technik, Hilfe oder Empfang. Beim Bayerischen Rundfunk ist das zum Beispiel die Seite Adressen der BR Livestreams, die das Vorgehen gleich mit erklärt.
  2. Die m3u-Adresse kopieren, zum Beispiel https://streams.br.de/bayern3_2.m3u
  3. In BoSonar „Eigene Streams“ öffnen, einen Namen vergeben und die Adresse einfügen.
  4. Mit „Vorhören“ prüfen, ob der richtige Sender kommt — und erst dann speichern.

Gut zu wissen: Nimm nach Möglichkeit die m3u-Adresse, nicht die lange Adresse, die beim Abspielen im Browser auftaucht. Diese zeigt eventuell direkt auf einen einzelnen Auslieferungsserver und kann ein zeitlich begrenztes Zugangs-Token enthalten — dann funktioniert sie nur kurz und ist danach tot. Eine m3u-Adresse wird dagegen bei jedem Start neu aufgelöst und bleibt deshalb gültig; ändert der Sender etwas an seiner Technik, pflegt er sie nach und Dein Eintrag läuft weiter.

Eine vorhandene Liste importieren

Wer schon eine Sammlung hat — aus einem anderen Programm, vom NAS oder als Export — muss nichts abtippen. BoSonar liest die Formate m3u, xspf und json, auch als ZIP-Archiv. Die Datei dafür liefert das bisherige Programm selbst: Fast jeder Musik-Player am Rechner kann seine Senderliste oder Wiedergabeliste exportieren — wie genau, steht in der Hilfe des jeweiligen Programms.

  1. In BoSonar „Eigene Streams“ öffnen und zum Bereich „Streams importieren“ gehen.
  2. „Aus Datei“ wählen und die Liste auswählen.
  3. Nach dem Import stehen die Streams in Deiner Liste, wo Du sie abspielen, als Preset speichern oder löschen kannst.

Gut zu wissen: Deine selbst angelegten Streams werden beim Import nie überschrieben. Und wer dieselbe Liste ein zweites Mal importiert, bekommt keine Dubletten — vorhandene Einträge werden anhand der Adresse erkannt und aktualisiert.

Importe über Links

Ist eine Liste per Link erreichbar, kann BoSonar sie direkt importieren — so lassen sich beispielsweise auch Dateien aus dem lokalen Netzwerk übernehmen, die über die Dateiauswahl der App nicht erreichbar sind.

In BoSonar „Eigene Streams“ → „Streams importieren“ öffnen, die Adresse in das Feld darüber einfügen und „Link importieren“ wählen.

Gut zu wissen: BoSonar importiert nicht nur aus Dateien auf dem Gerät, sondern auch über das Netzwerk per Link — beide Wege stehen im Import-Bereich nebeneinander.

WLAN des Lautsprechers ändern

Nach einem Umzug, einem neuen Router oder einem geänderten WLAN-Passwort muss der Lautsprecher das neue Netz erfahren. Dafür braucht es weder eine Hersteller-App noch ein Konto: Jeder SoundTouch Lautsprecher bringt die Einrichtungsseite selbst mit und liefert sie über seine eigene Adresse aus.

Solange der Lautsprecher noch erreichbar ist, genügt ein Browser: die IP-Adresse des Geräts aufrufen — sie steht in BoSonar unter „Geräteeinstellungen“ —, dort das neue Netz auswählen, das Passwort eintragen und absenden.

Ist der Lautsprecher gar nicht mehr im Netz, hilft der WLAN-Setup-Modus: Das Gerät spannt dann ein eigenes WLAN namens „Bose…“ auf, sonst passiert nichts. Rechner oder Telefon damit verbinden und dieselbe Seite im Browser aufrufen. Welche Tastenkombination Dein Modell in diesen Modus versetzt und unter welcher Adresse die Seite dort erreichbar ist, steht auf der Support-Seite des Herstellers. Achte auf die richtige Tasten-Kombination zum Aktivieren des WLAN-Setup-Modus: Ein Werksreset öffnet ebenfalls ein solches WLAN, löscht aber die gesamte Einrichtung — für einen reinen WLAN-Wechsel ist er der falsche Weg.

Gut zu wissen: Presets, Medienserver-Konfiguration und der native Modus bleiben bei diesem Weg erhalten. Manche Anleitungen zur WLAN-Einrichtung beginnen mit einem Werksreset — der ist nicht nötig, der WLAN-Setup-Modus reicht vollkommen.

Datenschutz Impressum Discord

© 2026 BoSonar

KOSTENLOS

Hol Dir BoSonar

Kostenlos für Android — Presets, Multiroom, Stereo-Paare, Medienserver, eigene Streams.

Jetzt herunterladen Jetzt bei Google Play Oder beim Beta-Programm mitmachen

Kostenlos für Android. Kein Abo, keine Werbung.

KOSTENLOS Hol Dir die App!
KOSTENLOS

Hol Dir BoSonar

Kostenlos für Android — Presets, Multiroom, Stereo-Paare, Medienserver, eigene Streams.

Jetzt herunterladen Oder beim Beta-Programm mitmachen